Gegen Foodwaste - Kochen, ohne einzukaufen

Als wir heirateten, haben wir von Freunden netterweise 50 volle Vorratsbüchsen bekommen. Das fiese war, alle Etiketten wurden entfernt. Anhand der Büchsengrösse und durch Schütteln, konnten wir manchmal erahnen was sich darin befand. Aber zu 90% mussten wir uns überraschen lassen.

 

Da gabs halt manchmal lustige Mischungen, zum Beispiel, Caramel-Creme, Spargeln und Maiskörner. Aber weisst du was? Ich denke heute noch sehr gerne an diese Zeit zurück und unsere Menü-Kreativität hat sich dadurch enorm ausgedehnt.

 

 

 

Normalerweise würde ich nie, solche verschiedene Zutaten zu einem Menü zusammenschustern. Aber wenn man die Sachen essen muss, weil offen, wird man ziemlich erfinderisch.

 

 

 

Unser Plan war ganz einfach: Wir haben jeden Abend vor dem Zubettgehen drei Dosen geöffnet. Somit wussten wir, was es am nächsten Tag zu Abendessen gab und falls nötig, hätten wir noch etwas dazukaufen können. An einen Abend kann ich mich noch ganz genau erinnern: Wir öffneten eine Büchse Ravioli in Tomatensauce, gekochte Kichererbsen und eine kleine Portion Erbsen mit Karotten.

 

 

 

Ich habe am nächsten Tag alle Zutaten in eine Auflaufform gegeben, Petersilie und Sahne dazu, Reibkäse darüber gestreut und mit Salz und Pfeffer gewürzt. Nach 20 Minuten ass ich den besten Auflauf, den ich seit langer Zeit hatte. Und du glaubst es nicht, aber ich habe exakt diesen Auflauf schon einige Male nachgekocht.

 

 

 

Und diese Erlebnisse haben mir auch geholfen, meinen Vorratsschrank auf zack zu halten. Wenn es mal wieder zu voll wird, legen wir eine Einkaufspause ein (will heissen, nur das Nötigste besorgen). In dieser Zeit gibt es dann immer wieder neue, lustige und zusammengewürfelte Menüs – oft mit kreativem Inhalt.

 

 

 

Verschlanke deine Vorräte – so geht’s:

 

·     Suche dir eine grosse Ablagefläche, zum Beispiel einen Tisch

 

·     Räume alle Esswaren und Getränke aus deinem Vorratsschrank auf den Tisch

 

·     Beim Herausnehmen schaust du dir gleich das Ablaufdatum an. Hier ist dein Gefühl gefragt: Zucker kann lang über das Ablaufdatum gebraucht werden. Er ist praktisch ewig haltbar. Andere Lebensmittel sind empfindlicher. Du riechst oder siehst bereits, dass sie nicht mehr gut sind. Wirf sie dann lieber weg.

 

·     Lebensmittel, die erst gerade abgelaufen sind, aber noch essbar sind, oder Lebensmittel, die bald ablaufen stellst du auf die Seite.

 

·     Alles andere kommt wieder in den Schrank.

 

·     Und nun suchst du dir zwei, drei Sachen aus, die du am nächsten Tag (oder zur nächsten Mahlzeit) kochen/zubereiten kannst.

 

·     Mache das, bis du alle Vorräte, die gegessen werden müssen, aufgebraucht hast.

 

 

 

Die meisten Schränke meiner Kunden sind so vollgepackt, dass sie locker ein, zwei Wochen davon essen können.  Oft wissen wir doch gar nicht mehr, was wir alles in den Küchenschränken haben. Also los, jetzt gibt’s Menü surprise!

 

 

 

 

 

Herzliche Grüsse

 

Martina

 

 

 

FRAU ORDNUNG

Martina Frischknecht

info@frauordnung.ch                                                            

www.frauordnung.ch   

 

Zert. Professional Organizer FO

Zert. Integral-Coach CIS 

Zert. Kinder- & Jugendcoach IPE

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